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Die sieben Sünden haben Ähnlichkeit mit den zehn Geboten. Die meisten Menschen auf dieser Welt mit einer Seele haben einen inneren Kompass der uns sehr genau anzeigt, was gut und schlecht ist. Menschen wissen, dass sie mit Trägheit, Hochmut, Gier, Wollust, Neid, Missgunst, Völlerei und Wut sich selbst und auch anderen schaden. Das viel Wahres daran ist, zeigt auch, dass es universell gültig ist, egal wie die Begriffe rund um das Thema genannt werden oder in welche Religion man schaut.
Der alte Mann hat sich im Leben einige Schuld auferlegt, Schuld in Form von Lastern und Sünden.
Ein Laster ist eine dauerhafte, schlechte Angewohnheit, sie lebt, im Ätherleib.
Eine Sünde ist eine einzelne Verfehlung aus dem Moment heraus, sie wirkt im Astralleib und zerstört dort. Diese Zerstörung muss der Mensch selbst wieder heilen, er muss, nach universellem Gesetz (Karma) von Ursache und Wirkung, Ausgleich schaffen.
Die Schuld wirkt auch im Ätherleib. Sie kann der Mensch (im Bild der Alte), allein nicht wieder heilen. Dies braucht die Gnade des Christus. Diese Gnade des Christus nimmt ebenfalls die so genannte Erbsünde, aus dem Ätherleib des Menschen. Als boten des Christus sind die zwei Engel unerbittlichen im Bild dargestellt.
Die Erbsünde, Sünden und Laster kamen durch Luzifer in die Menschheit (der Sündenfall). Luzifer hat uns Menschen in diese Welt heruntergeworfen und uns damit von dem direkten Kontakt mit göttlicher Leitung getrennt.
Wir Menschen haben durch diesen Fall Freiheit erlangt. Freiheit im Handeln, Freiheit unserer Gedanken, Worten und Taten. Wer verantwortungsvoll mit aus freiem Willen begangenen Tugenden lebt bereicht die Welt. Doch jeder Mensch wird auch verlockt von Luzifer und Ahriman, seine egoistischen Begierden zu erfüllen. Der LASTwagen, als Wortspiel, der die Last trägt, die schwere Last, die schwere Bürde der begangenen Sünden, er transportiert die sieben Sünden des Alten, dargestellt durch die sechs Kerzen, die siebente ist durch den LASTwagen selbst verdeckt (hinten rechts).
Die Grenze zwischen Wasser, Land und Luft (Ufer) gibt es gleich dreimal in der Darstellung, dies soll die verschiedenen "Stufen" von denen man sich dem Thema nähern kann symbolisieren.